Medaille / Medaillen - Begriffsbestimmung


Eine Medaille ist einer Münze sehr ähnlich und wird deshalb auch oft verwechselt. Ähnlich wie die Münze wird die Medaille auch auf Metall geprägt und hat meistens eine runde Form. Aber Medaillen haben kein aufgeprägtes Nominal einer bestimmten Währung und dienen auch nicht als Zahlungsmittel. Sie können sowohl vom Staat, als auch von privaten Herstellern geprägt und herausgegeben werden.

Die Medaille dient der Erinnerung an ein bestimmtes Ereignis aus den Bereichen Gesellschaft, Kultur, Politik, Sport und ähnlichen Anlässen. Teilweise werden sie auch als Auszeichnung für bestimmte Leistungen verliehen.

Im Gegensatz zu Münzen sind die Auflagen von Medaillen immer gering. Bei Münzen gelten Prägeanzahlen von unter 20.000 Stück schon als selten und dementsprechend sind diese dann wertvoller als andere Münzen des gleichen Typs mit höherer Auflage. Bei Medaillen sind Auflagen unter 500 Stück die Regel, aber daraus resultiert meist kein besonderer Sammlerwert. Der Grund dafür ist, das dadurch das es sowenige davon gibt keine Bekanntheit in Sammlerkreisen entsteht und damit auch kein Wunsch eine bestimmte Medaille zu besitzen. Nur Medaillen bekannter Medailleure (das sind die Künstler die Motive für Münzen und Medaillen entwerfen), die viele Medaillen herausgebracht haben, können im Wert steigen und sich ein Sammlermarkt für diese speziellen Stücke herausbilden.



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