Goldmedaille / Goldmedaillen - Begriffsbestimmung |
Der seltenste Typ von Medaillen ist die Goldmedaille und wurde im Vergleich zu Silber- und Bronzemedaillen nur sehr selten geprägt.
In der Geschichte ließen hochgestellte Persönlichkeiten zu besonderen Anlässen in ihrem Leben Goldmedaillen prägen um für alle Zeit daran zu erinnern. Beispiele dafür sind Medaillen zur Hochzeit, Krönung oder Geburt eines Kindes. Darüberhinaus werden damals wie heute bei manchen sportlichen Wettkämpfen die Siegermedaillen aus echtem Gold hergestellt. Aber auch zur Verleihung für außergewöhnliche Verdienste wurde die Goldmedaille an hochrangige Personen gegeben.
Der Hintergedanke für die Prägung von Goldmedaillen, ist das durch das wertvolle Metall auch das besondere Ereignis in hohem Maße gewürdigt wird. Da diese Medaille mit hoher Warscheinlichkeit gut behütet und wohl verwahrt eine lange Zeit überdauern wird, werden sich noch viele spätere Generationen an dieses Ereignis erinnern können.
Wie auch für die Silbermedaille, gilt auch für die Goldmedaille, es ist nicht alles Gold, was golden glänzt. Es wurden in der Geschichte eine Menge an Metallegierungen entwickelt, die den Glanz von echtem Gold möglichst gut imitieren sollen. Die wichtigsten sind z.B. Tombak. Messing oder das so genannte "Nordische Gold". Ein weiteres beliebtes Mittel ist der Überzug von anderen Metallen mit einer dünnen Schicht aus Gold (vergolden) um der Medaille ein edles Äußeres zum günstigen Preis zu verleihen. Insbesondere bei moderneren Medaillen ist das so, aber auch bei älteren Gedenkmedaillen wurde diese Methode angewendet. Sogar die Siegermedaillen bei den Olympischen Spielen ist nicht aus massiven Gold, sondern wird aus vergoldeten Silber hergestellt.
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